Studium nach neuer Approbationsordnung
Zehn Semester.
Drei Abschnitte.
Drei Staatsexamen.
In Ulm wird nach der neuen Approbationsordnung studiert. Das Studium gliedert sich in die Vorklinik und zwei klinische Abschnitte – jeweils mit einem Staatsexamen am Ende.
Vorklinik
Semester 1–4 · Abschluss: Physikum (Z1) in Chemie, Physik, Biologie, Physiologie, Biochemie und Anatomie
Semester 5–6
1. klinischer Abschnitt
Jetzt wird's praktisch: Am Phantomkopf sammelt ihr intensive Erfahrung mit zahnärztlichen Behandlungen. Ein Semester steht im Zeichen der Zahnerhaltung, das andere der Zahnersatzkunde.
Danach folgt das zweite Staatsexamen (Z2) mit mündlich-praktischen Prüfungen in Zahnersatzkunde, Kieferorthopädie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Zahnerhaltung.
Semester 7–10
2. klinischer Abschnitt
Ihr behandelt eigene Patient:innen in vier integrierten Behandlungskursen, betreut von Zahnärztinnen und Zahnärzten. Zahnerhaltung und Zahnersatzkunde laufen jetzt gemeinsam, Querschnittsfächer wie Notfallmedizin und Schmerztherapie verbinden das Wissen fächerübergreifend.
Vor dem dritten Staatsexamen (Z3) stehen ein Wahlfach und eine vierwöchige Famulatur (oder zweimal zwei Wochen) in der vorlesungsfreien Zeit an. Das Z3 besteht aus einem mündlich-praktischen und einem schriftlichen Teil.
Von A bis Z
Abkürzungen, Events und Firmen, über die ihr im Studium früher oder später stolpert.
- BuFaTa
- Die Bundesfachschaftstagung: Zweimal im Jahr treffen sich die Fachschaften aller 30 Zahnmedizin-Standorte zum Austausch.
- Erstihütte
- Wochenende in den Bergen für Erstis und Interessierte aus höheren Semestern – zum Kennenlernen und Zusammenwachsen.
- Fachschaftenrat (FSR)
- Koordiniert die Fachschaften, sitzt im StuPa und setzt sich für gute Lehre ein. Alle Sitzungen sind öffentlich.
- Glühwein
- Unser alljährliches Treffen in der Vorweihnachtszeit.
- Implantatdemo
- Jedes Jahr im Januar: Sinuslift und Implantation live, unterstützt von Straumann.
- Medimeisterschaften
- Fußballturnier und Festival aller Unis im Juni – mit Kostümen und Motto pro Uni.
- Semestersprecher:in
- Wird jedes Semester gewählt, ist der Draht zur Fakultät und kümmert sich in der Klinik um Behandlungspläne und den Examensball.
- Skiausfahrt
- Mit dem Bus ab in die Berge.
- Studienkommission
- Vier Studierende besprechen hier mit den Professor:innen alles rund ums Studium.
- StEx & StuPa
- Die Studierendenexekutive (BAföG-Beratung, Kultur, Bildung, Infrastruktur) und das Studierendenparlament (Haushalt, Angebote, Interessenvertretung).
- Teddyklinik
- Kinder bringen ihre Kuscheltiere zur Zahnbehandlung – und verlieren so die Angst vorm Zahnarzt.
- Zahnikick
- Vorklinik gegen Klinik zum Semesterende, mit Dozierenden und anschließendem Grillen.
- Firmen im Studium
- Amann Girrbach (Artikulatoren für die Prothetik-Kurse), Henry Schein (Dentalshop am Campus), apoBank, elmex und Oral-B.
Ausland – LEO'S
Famulatur im Ausland? Geht.
Auslandserfahrung ist auch im Zahnmedizinstudium möglich – vor allem über eine Auslandsfamulatur. Erste Anlaufstelle ist der Zahnmedizinische Austauschdienst (ZAD) mit Erfahrungsberichten, Ansprechpartner:innen und Infos zu Stipendien. Vor Ort helfen die Local Exchange Officers (LEOs).
2–6 Wochen an Universitäten in den Mitgliedsländern der IADS, meist mit Unterkunft und Verpflegung. Hier schaut man in der Regel zu.
In Nicht-IADS-Ländern kann man oft selbst behandeln oder assistieren. Bewerbung etwa ein Jahr im Voraus.
Der DAAD fördert Famulaturen ab 30 Tagen mit einem Reisekostenzuschuss. Aktuelle Infos gibt's beim ZAD.